Sport- und Pferdewetten

Dazu empfiehlt es sich, erst einmal eine Verlustübersicht bei bet-at-home anzufordern. Der Anbieter ist verpflichtet, Ihre Aktivitäten zu speichern. Im nächsten Schritt ist es ratsam, den Fall von einem Anwalt, der sich im Glücksspielrecht auskennt, prüfen zu lassen. Dieser kann dann Ihre Ansprüche gegenüber bet-at-home geltend machen.

Wie funktionieren Boni?

Glücksspiele im Internet, welche bis dahin weitgehend illegal waren, dürfen nun abgehalten werden, wenn der Betreiber eine entsprechende Lizenz erhält. Um diese zu bekommen, müssen sich die Unternehmen vor allem an Vorgaben zum Spielerschutz, wie beispielsweise monatliche Einzahlungslimits halten. Doch wann genau erhalten Sie bei bet-at-home verlorenes Geld zurück? Zunächst einmal müssen zwei wichtige Voraussetzungen erfüllt sein: Die Verluste sind vor dem 9.10.2020 entstanden und liegen nicht länger als zehn Jahre zurück. Wenn diese beiden Faktoren gegeben sind, können Sie sich an bet-at-home wenden und Ihre Verluste einfordern. Ist eine außergerichtliche Einigung nicht möglich, so können Sie zusammen mit Ihrem Rechtsbeistand eine Klage gegen bet-at-home einreichen. Wichtig: Auch das bet-at-home Online-Casino war lange illegal. Haben Sie dort Geld verloren, können Sie dieses ggf. Lange Zeit verfügte das bekannte Online-Wettbüro bet365 nicht über eine Spiellizenz für den deutschen Markt. Für die Zeit, in der bet365 seine Angebote hierzulande ohne Erlaubnis angeboten hat, können Kunden ihre Einbußen zurückfordern. Doch auch in Dänemark gibt es Probleme. Das Online-Wettbüro bet365 gehört zur Familie Coates aus Stoke-on-Trent in Großbritannien. Die Firma heißt Hillside (Sports) ENC und ist in Malta ansässig. Der Sportwettenanbieter zählt zu den Big Playern in der Branche. Er zeichnet sich insbesondere durch ein umfangreiches Wettprogramm und einen gut erreichbaren Kundensupport aus. In Deutschland herrschte lange Zeit Unklarheit darüber, ob Sportwetten erlaubt sind oder nicht. Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 hat sich das geändert. Der Anbieter bet365 zählt zu den Anbietern, die bereits die deutsche Glücksspiellizenz erworben haben. Das heißt, dass Online-Sportwetten bei bet365 legal sind und sich Nutzer ohne Bedenken bei dem Anbieter anmelden können. Bevor der Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Kraft getreten ist, war Online-Glücksspiel hierzulande weitgehend illegal. Der Anbieter bet365 besaß die Lizenz der „Malta Gaming Authority“, kurz: MGA, für Online-Sportwetten sowie weitere Casino-Angebote. Die Glücksspiellizenz der MGA war und ist für den deutschen Markt aber nicht ausreichend. Bekannt ist auch, dass das Online-Wettbüro vormals sowohl Wetten als auch andere Glücksspiele auf der deutschen Webseite angeboten hatte, jedoch ohne gültige Erlaubnis. Zusätzlich kamen sogenannte Ereignis- und Live-Wetten für Sportevents hinzu. Diese wurden mit dem neuen Glücksspielvertrag eingeschränkt oder verboten, um einen besseren Spielerschutz zu gewährleisten. Das weltweit bekannte Online-Wettbüro hatte in der Vergangenheit also nicht immer vorschriftsmäßig gehandelt und seinen Spielern etliche Probleme gebracht.

Quellen und weiterführende Informationen

Im folgenden Beitrag findest du mehr Infos dazu und alle Wettanbieter mit schneller Auszahlung. Die bet-at-home.com AG erwarb im November 2020 eine deutsche Lizenz und darf seither legal Sportwetten anbieten (Die aktuelle Sportwetten-Konzession läuft bis Ende 2027). Seit Dezember 2022 darf die AG zudem ein Online-Casino mit virtuellen Slot-Maschinen betreiben. Sowohl für Österreich als auch die Schweiz hat bet-at-home eine gültige Lizenz und kann daher dort Sportwetten und Online-Casinos anbieten. Es handelt sich also nicht um illegales Glücksspiel, für das Spieler ihr Geld zurückfordern können. In diesem Jahr, im Mai 2023, wurde ein weiteres Vergehen von bet365 bekannt. Demnach haben zahlreiche dänische Star-Fußballer bet365 auf Schadensersatz verklagt. Glücksspielunternehmen buhlen auch in Dänemark mit Hilfe von Werbeaktionen um die Gunst der Kunden. Dies wird für das Online-Wettbüro nun richtig teuer. Denn dieses stellte die Sportler in seiner Werbung dar, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Für diesen Verstoß verurteilte ein Gericht den Anbieter zu einer Strafe in Höhe von 631.000 Euro (4,7 Millionen DKK). Für das Gericht war die Sachlage eindeutig.

Fazit: Wetten ohne Limit gibt es nicht und ist für die meisten Tipper auch gar nicht so wichtig

Sie verfügen also alle über eine Lizenz und dürfen in der Regel sowohl Sportwetten als auch ein Online-Casino anbieten. Allerdings war der Markt in Deutschland nicht immer so reguliert, wie er es heute ist. Bet-at-home hat zum Beispiel erst Ende 2020 eine Lizensierung erhalten, obwohl das Unternehmen schon vorher in der Bundesrepublik tätig war. Haben Sie vorher dort gewettet, erhalten Sie unter Umständen von bet-at-home verlorenes Geld zurück, wenn Sie entsprechende rechtliche Schritte gegen den Anbieter einleiten. Gut zu wissen: Im Frühjahr 2020 einigten sich die Länder auf eine Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags. Der Sportwettenanbieter hatte mit den Athleten nicht erlaubte Werbung betrieben, indem er sie in verschiedenen sozialen Netzwerken abgebildet hatte. Der Buchmacher habe nach Aussage des Gerichts damit das Recht der Athleten am eigenen Bild und Namen verletzt. Die Werbe-Verstöße ereigneten sich über einen längeren Zeitraum, zwischen 2019 und 2021. In mehr als 90 Fällen nutzte bet365 Bilder der Sportler, um für das eigene Sportwetten-Angebot zu werben. Zwar war die Werbung mit den Sportprofis zum damaligen Zeitpunkt rechtlich nicht verboten. Der Anbieter hätte sie nach eigener Aussage jedoch um eine Genehmigung bitten müssen. Dieser Meinung schloss sich das Gericht an. Insgesamt haben 23 dänische Athleten Klage gegen die Werbung von bet365 eingereicht.

Hinweise zum Umgang mit Online-Glücksspielen

Eine Klage gegen bet-at-home ist in aller Regel nur möglich, wenn Sie Verluste erlitten haben, bevor die AG eine deutsche Lizenz hatte. Was Sie in einem solchen Fall tun sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst. Wer Werbung rund um Sportveranstaltungen, die in Deutschland übertragen werden, schaut, kommt um diverse Wettanbieter nicht herum. Unternehmen wie tipico, betway, bet365 und auch bet-at-home werben offensiv mit ihrem Angebot. Die genannten Anbieter stehen allesamt auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Dabei handelte es sich vorwiegend um Fußballspieler. Unter den Klägern waren unter anderem der frühere Torwart Peter Schmeichel (350.000 DKK) sowie die Fußballnationalspieler Kasper Schmeichel (500.000 DKK) und Christian Eriksen. Die Richter stellten bei dem Sportler 29 unautorisierte Nutzungen fest. Der Kläger bekam 1,45 Millionen DKK. Ebenfalls dabei war der Handballweltmeister Mikkel Hansen, der mit der Verwendung seiner Bilder durch den Sportwettenanbieter ebenfalls nicht einverstanden war und ihn auf Schadensersatz verklagte. Ob der Anbieter gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, ist bisher nicht bekannt. Der Fall dürfte jedoch in Dänemark dazu beitragen, dass Sportwetten-Anbieter im Land künftig noch genauer geprüft werden, insbesondere in Hinblick auf ihre Werbekampagnen. Anbieter, die die deutsche Glücksspiellizenz erworben haben, müssen sich an strenge Regeln halten. Dies gilt auch für den Sportwettenanbieter bet365. Für die Einhaltung der Regeln sorgt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz: GLL, die Anfang 2023 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die wichtigste Aufgabe der Glücksspielbehörde ist es, den deutschen Glücksspielmarkt im Internet zu regulieren. Dazu prüft und genehmigt sie Online-Angebote und sorgt ferner dafür, dass die Glücksspielanbieter mit einer deutschen Lizenz alle Regeln zum Schutz der Spieler vor Manipulation und Spielsucht einhalten. Aufgrund der strengen Regeln und Auflagen gibt es bisher nur eine Handvoll Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz, darunter bet365. Da sich das Online-Glücksspiel sowohl weltweit als auch in Deutschland schnell entwickelt, gehen Experten davon aus, dass in Zukunft weitere Wettanbieter die deutsche Lizenz beantragen werden. Der Sportwettenanbieter bet365 wurde im Jahr 1974 als Hillside (Sports) ENC gegründet und zählt zu den ältesten Anbietern von Sportwetten. Seit 2001 ist der Anbieter auch im Online-Segment aktiv, mit großem Erfolg. Weltweit verzeichnet bet365 über zehn Millionen Kunden. Viele Kunden haben positive Erfahrungen mit dem Wettanbieter gemacht, in Bezug auf sein Wettangebot, den Kundenservice oder Ein- und Auszahlungen. Er scheint in vielen Bereichen zu überzeugen. Dennoch hat der Anbieter mit Sitz in Malta in der Vergangenheit nicht immer vorschriftsmäßig gehandelt. So kam es im Mai 2023 zu einem Vorfall, den sich ein seriöses Unternehmen wie bet365 eigentlich nicht leisten darf. Der Anbieter nutzte ohne Genehmigung Bilder von Profi-Sportlern aus Dänemark zu Werbezwecken. Problematisch daran ist, dass das Unternehmen die betreffenden Atlethen im Vorfeld nicht gefragt hatte. Das Ganze vollzog sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das führte schließlich dazu, dass einige der Sportler Klage gegen den Anbieter erhoben. Das Gericht gab ihnen Recht und verurteilte bet365 zu einer Geldstrafe. Ob der Sportwettenanbieter gegen das Urteil Einspruch erheben wird, ist bislang nicht bekannt. Eines ist jedoch sicher: In Deutschland darf sich das Unternehmen einen derartigen Fauxpas nicht erlauben. Wie alle anderen Glücksspielanbieter mit einer deutschen Lizenz unterliegt auch bet365 der strengen Regulierung der GLL. Bleibt zu hoffen, dass sich die Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, an Sportwetten teilzunehmen, um am eigenen Hobby etwas zu verdienen. Was Glücksspiel und Sportwetten angeht, herrscht in Deutschland viel Unsicherheit. Das liegt vor allem daran, dass hier jahrelang eine unsichere Rechtslage herrschte. Mittlerweile hat der Staat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 für etwas mehr Klarheit gesorgt. Über Jahre hinweg lag das Glücksspielmonopol in Deutschland bei den staatlichen Lottogesellschaften. Hintergrund dafür war, dass man es in der Verantwortung des Staates sah, gegen Wett- und Glücksspielsucht vorzugehen.