Kalshi und Polymarket sind Plattformen, bei denen Nutzer auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse wetten können.
Die Zukunft des Online-Glücksspiels in Deutschland
Darüber hinaus verfügte der maltesische Glücksspiel-Anbieter über eine Lizenz in einem EU-Staat und bot die Dienstleistungen in Deutschland frei zugänglich an. Der Spielerin konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie vor dem Jahr 2022 Kenntnis von den Umständen hatte, die ihren Anspruch begründeten. Rückforderungen von Online-Casinos verjähren nach zehn Jahren. LG Koblenz, Urteil vom 24.7.2023, 1 O 224/22; n. rk.
Abweichende Rechtsmeinungen zum BGH-Urteil zur Nichtigkeit von Online-Glücksspielverträgen
Das Thema Online-Glücksspiel in Deutschland ist komplex und wirft viele Fragen auf. Um Licht ins Dunkel zu bringen, werfen wir einen Blick auf den Glücksspielstaatsvertrag von 2021. Dieser Vertrag regelt, welche Arten von Online-Glücksspielen in Deutschland erlaubt sind. Dazu gehören Lotterien, Online-Casinos, Online-Poker, Pferdewetten, Sportwetten und virtuelle Automatenspiele. Die Zuständigkeit für Online-Glücksspiel liegt in Deutschland bei den Bundesländern, die sich 2021 auf rechtliche Rahmenbedingungen im Glücksspielstaatsvertrag geeinigt haben. Dazu zählen unter anderem Sportveranstaltungen, aber auch Wahlen, Wetterphänomene, Kriegsgeschehnisse und viele weitere Themen. Anders als bei klassischen Buchmachern setzen Nutzer dabei nicht gegen das Haus, sondern handeln Anteile untereinander.
Kürzliche Veränderungen in der deutschen Glücksspielregulierung
Diese Alt-Lizenzen gelten jedoch nur für das Spielen in und aus Schleswig-Holstein. Seien Sie vorsichtig und lassen Sie sich nicht von Internet- oder Fernsehwerbung täuschen. Viele Glücksspielanbieter locken mit verlockenden Angeboten wie Freispielen oder Boni für Spiele wie Roulette, Poker oder Sportwetten. In Deutschland sind viele dieser Angebote immer noch illegal. Bleiben Sie informiert und spielen Sie verantwortungsbewusst!
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Spaniens Glücksspielbehörde hat Polymarket und Kalshi wegen fehlender Lizenz gesperrt und Sanktionsverfahren eingeleitet. Spanien hat die Prognosemarkt-Plattformen Polymarket und Kalshi für spanische Nutzer gesperrt und Sanktionsverfahren gegen beide Anbieter eingeleitet. Das zuständige Ministerium für Verbraucherangelegenheiten ordnete den Block als Sicherungsmaßnahme an, bis die Verfahren abgeschlossen sind, teilte die Generaldirektion für Glücksspielaufsicht (DGOJ) mit. Das Sanktionsverfahren wurde am Dienstag im spanischen Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht – direkte Zustellungsversuche an die im Ausland ansässigen Betreiber seien zuvor gescheitert. Polymarket und Kalshi sollen laut DGOJ ohne die in Spanien vorgeschriebene Betriebsgenehmigung aktiv gewesen sein, wie aus der Pressemitteilung des Ministeriums hervorgeht. Die Plattform vermittelt und kassiert eine Provision. In der Europäischen cas bestes spiel casino automat Union sind Polymarket und Kalshi bisher nicht einheitlich reguliert.
- Für Sportwetten gilt eine bundesweite Sperrdatei (OSP), in die sich Spieler eintragen können.
- Es bestehen gesetzliche Einzahlungslimits für Online-Spieler (z.B. monatlich 1.000 €).
- Werbe- und Marketingaktivitäten unterliegen strengen inhaltlichen und zeitlichen Beschränkungen.
- Alle Spiele müssen einem technischen Sicherheitscheck durch eine anerkannte Prüfstelle unterzogen werden.
- Transparente Spielbedingungen und der Ausschluss manipulativer Elemente sind vorgeschrieben.
In Deutschland benötigen Online-Glücksspielanbieter eine Lizenz, die weder Polymarket noch Kalshi besitzen. Daher blockiert Polymarket den Handel aus Deutschland, lässt aber die Ansicht der Märkte zu. Österreich und die Schweiz stehen nicht auf der offiziellen Sperrliste von Polymarket. Kalshi schließt den Handel aus deutschsprachigen Ländern nicht offiziell aus, verweist aber auf länderspezifische Beschränkungen. Spanien ist nicht das erste Land, das gegen die Plattformen vorgeht. Polymarket ist unter anderem in Frankreich und Belgien blockiert, berichtet der Guardian. Zuletzt hat Minnesota als erster US-Bundesstaat beide Plattformen per Gesetz verboten.
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Auf die Frage einer etwaigen späteren Legalisierung des Angebots kommt es nicht an. Nach § 762 BGB begründen Spiel und Wette keine Verbindlichkeit. Der Glücksspielanbieter kann sich jedoch nicht auf diese Vorschrift berufen. Sie greift nur in Fällen, in denen die Rückforderung auf den Spielcharakter gestützt wird. Auch kann er sich nicht auf die Vorschrift des § 817 S.
Wetten ohne Aufsicht
2 BGB berufen. Ein Verstoß gegen Treu und Glauben konnte nicht nachgewiesen werden (z.B., dass die Spielerin vorsätzlich gegen das Gesetz verstoßen hat oder sich der Gesetzeswidrigkeit zumindest leichtfertig verschlossen hatte). Im Prozess konnte nicht festgestellt werden, dass die Frau wusste, dass Online-Glücksspiele aus dem europäischen Ausland in Deutschland (mit Ausnahme von Schleswig-Holstein) im fraglichen Zeitraum verboten waren. Sie konnte sich beispielsweise problemlos auf der deutschsprachigen Webseite des Online-Casinos registrieren und Zahlungen vornehmen. Zudem war nicht offensichtlich, dass die in Spielhallen und Casinos erlaubten Glücksspiele einem Totalverbot unterliegen, sofern sie online angeboten und beworben werden. Die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) klagt gegen das Gesetz, das ab dem 1. August in Kraft treten soll. In den USA streiten unterdessen Bundesbehörde und Einzelstaaten um die Frage, wer die Branche regulieren darf. Mindestens 14 weitere US-Bundesstaaten planen ähnliche Verbote. Ein Online-Casino aus Gibraltar, das über keine inländische Glücksspiel-Lizenz verfügt, muss die Spieleinsätze eines Spielers aus Deutschland zurückzahlen (LG Bielefeld, Urt. Die Beklagte betrieb ein Online-Casinos und verfügte in Gibraltar über eine entsprechende Glücksspiel-Lizenz. Er setzte 120.000,- EUR ein (Einzahlungen) und erhielt Auszahlungen iHv. "Die vorliegenden Verträge unterliegen dem Recht von Gibraltar und werden entsprechend ausgelegt." Der Kläger verlangte nun rund 60.000,- EUR (= Differenz zwischen Ein- und Auszahlungen) zurück, weil die Beklagte gegen den GlüStV verstoßen habe. Das Gericht verurteilte das Online-Casino zur Rückzahlung des verlangten Betrages.
| Kostenart | Bemessungsgrundlage | Höhe (Beispiel / Richtwert) | Fälligkeit |
|---|---|---|---|
| Lizenzgebühr (Online-Casino) | Festbetrag pro Lizenz | 2.500.000 € (Mindestgebühr für 1. Lizenz) | Jährlich im Voraus |
| Umsatzsteuer | Nettospielerträge (Einsätze minus Ausschüttungen) | 19% | Monatlich/vierteljährlich |
| Glücksspielsteuer (Sportwetten) | Nettowetteinsatz (Einsatz minus Ausschüttung) | 5,3% (bundeseinheitlich seit 2024) | Monatlich |
| Beitrag zur Suchtprävention | Festbetrag pro Lizenz | ca. 50.000 € jährlich | Jährlich |
6 Abs. 1 Rom-I-VO ist deutsches Recht anwendbar.
| Maßnahme | Technische Umsetzung | Gesetzliche Grundlage |
|---|---|---|
| Einheitskontenpflicht | Zentrale Spielersperrdatei OASIS (One-Access-System) | § 6 GlüStV 2021 |
| Monatliches Einzahlungslimit | Voreingestelltes Limit von 1.000 €, Spieler kann senken | § 10 GlüStV 2021 |
| Verpflichtende Spielunterbrechung | Pop-up nach 1 Stunde kontinuierlichem Spiel, Sperre für 5 Minuten | § 10a GlüStV 2021 |
| Werbe- und Bonusbeschränkungen | Keine Werbung zwischen 6 und 21 Uhr im TV; Max. Bonus 100 € | § 5, § 10 GlüStV 2021 |
Danach ist bei Verträgen mit Verbrauchern das Recht des Staates anzuwenden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, hier also Deutschland. Die Beklagte sei zur Rückzahlung verpflichtet, da sie über keine inländische Lizenz verfüge und somit gegen den GlüStV verstoßen habe. "Die Leistung erfolgte ohne Rechtsgrund, da der Rahmenvertrag und die Spielverträge wegen eines Verstoßes gegen § 4 Abs.
- Ohne Lizenz betriebenes Online-Glücksspiel kann als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden.
- Die GGL kann Zugangssperren (ISP-Blocking) gegen unerlaubte Anbieter verhängen.
- Geldbußen für unerlaubtes Glücksspiel können bis in den Millionenbereich gehen.
- Banken und Zahlungsdienstleister dürfen keine Transaktionen mit illegalen Anbietern abwickeln.
- Werbung für nicht lizenzierte Anbieter ist grundsätzlich verboten.
4 GlüStV a.F. Danach ist das Veranstalten und Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet verboten.
| Kriterium | Deutschland (GlüStV) | Malta (MGA) | Schweden (SGA) |
|---|---|---|---|
| Regulierungsansatz | Strikte Kontrolle, staatliches Monopol für Lotterien | Liberal, Markt-orientiert („White-Label“ möglich) | Verbraucherschutz-orientiert, staatliche Werbebeschränkungen |
| Lizenzgebühr (p.a.) | Sehr hoch (bis zu 5 Mio. € für Casino) | Moderat (ca. 25.000 - 35.000 € Grundgebühr) | Umsatzabhängig (ca. 18% des Bruttospielertrags) |
| Steuersatz auf Nettospielertrag | 5,3% (Sportwetten) / 19% USt (Casino) | 5% des Bruttospielertrags | 18% des Bruttospielertrags |
| Spielerschutzsystem | Zentrale Sperrdatei (OASIS) Pflicht | Selbstsperrung über Lizenzinhaber | Zentrale Sperrdatenbank „Spelpaus“ |
Gegen diese Verbotsnorm hat die Beklagte verstoßen, indem sie ihr Onlineangebot auch Spielteilnehmern aus Nordrhein-Westfalen zugänglich gemacht hat. Nach zutreffender Auffassung des OLG Hamm (Beschluss v. 12.11.2021, I-12 W 13/21), der die Kammer folgt, steht das Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV a.F. in Einklang mit Unionsrecht (BGH, Urteil v. 28.09.2011, MDR 2012, 350, BVerwG, Urteil v. 26.10.2017, BVerwGE 160,193). "Zwar besteht nach der Neuregelung des GlüStV 2021 die Möglichkeit der Erlaubnis für öffentliche Glücksspiele im Internet, § 4 Abs.
Inhalt der Whitelist
Die Behörde schätzt, dass das Verfahren 3 bis 4 Monate bis zur Entscheidung dauern könnte. Bis dahin bleibt der Zugang zu beiden Plattformen in Spanien blockiert. Spanien stuft Prognosemärkte als Glücksspiel ein, sobald auf unsichere Ereignisse in der Zukunft gesetzt wird. Wer solche Wetten in Spanien anbieten will, braucht eine Lizenz der DGOJ. Ohne sie fehlen laut Behörde wesentliche Schutzmaßnahmen: Altersverifikation, Zugangssperren sowie die regulatorische Aufsicht über die Abwicklung der Wetten. 4 S. 1 GlüStV 2021, eine solche in Deutschland gültige Erlaubnis besaß die Beklagte aber nicht. Ohne entsprechende Erlaubnis sind das Veranstalten und das Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet weiterhin verboten, § 4 Abs. 4 S.2 GlüStV 2021. Darüber hinaus ist hier für die Frage der Nichtigkeit auf den Zeitraum 2019 - 2020 abzustellen, da sich die Wirksamkeit eines Rechtsgeschäfts grundsätzlich nach dem zum Zeitpunkt seiner Vornahme geltenden Recht richtet (BGH GRUR 2012, 1050, Rn. 21; BGH WM 2003, 1131; OLG Düsseldorf NJW-RR 1993, 249, 250). Im Fall der nachträglichen Aufhebung eines Verbotsgesetzes ist anerkannt, dass die Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts, das zuvor unter Verstoß gegen das aufgehobene Gesetz abgeschlossen wurde, hiervon grundsätzlich unberührt bleibt (BGH NJW 2008, 3069, Rn.
Rückforderung von Verlusten bei Online-Glücksspiel ohne deutsche Lizenz
Seit 2023 überwacht die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder den deutschen Online-Glücksspielmarkt und geht gegen illegale Anbieter vor. Hier kommt die deutsche Glücksspiel-Lizenz ins Spiel. Jeder Anbieter, der Online-Glücksspiele in Deutschland anbietet, muss über eine solche Lizenz verfügen. Eine Lizenz aus einem anderen EU-Land, wie etwa Malta oder Zypern, hat in Deutschland keine Gültigkeit. Um sicherzustellen, dass ein Anbieter legal ist, können Sie die offizielle amtliche Liste, auch als „Whitelist“ bekannt, herunterladen und überprüfen, ob Ihr Wunschanbieter darauf steht.
Keine Zuständigkeit der GGL für Glücksspiellizenz für Online Casinospiele
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es weniger legale Glücksspiel-Angebote gibt, als man vielleicht denkt. Beispielsweise gibt es in Deutschland keinen einzigen Anbieter von Online-Casino-Spielen mit einer deutschen Erlaubnis. Auch im Bereich Online-Poker gibt es nur fünf legale Anbieter mit deutscher Lizenz. Für viele weitere Glücksspiele sind nur wenige Anbieter mit deutscher Lizenz verfügbar. Die Teilnahme an Glücksspielen ohne Lizenz stellt in Deutschland eine Straftat dar (Stand: 23.06.2023), es sei denn, es handelt sich um von Schleswig-Holstein vergebene Alt-Lizenzen. Etwas anderes kommt ausnahmsweise nur dann in Betracht, wenn das Rechtsgeschäft gerade in der Erwartung und für den Fall geschlossen wird, dass das Verbotsgesetz aufgehoben wird (OLG Hamm, Beschluss v. 12.11.2021, I-12 W 13/21, BGH WuM 2007, 440). Dies war hier indes nicht der Fall." Zuletzt aktualisiert von Daniel am 24. September 2025 Spieler fragen sich oft, welche Anbieter und Casino-Lizenzen für Fairness und Transparenz stehen. Nicht bei jedem Online Casino ist schließlich dein Geld sicher. Ein paar nehmen deine Einzahlung dankend an, aber rennen mit Taschen voller Geld davon. Beim Thema Casino-Lizenz kommt natürlich auch die deutsche Online-Glücksspiel-Lizenz auf. Die Antworten sind kompliziert, und für ein gutes Casino braucht es auch mehr als „nur“ eine gute Casino-Lizenz. Es gibt national und international unterschiedliche Regulierungsbehören, die Lizenzen für ein Online Casino vergeben können.
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