Im Sport immer beliebter: Aber welche Software steckt eigentlich hinter Wetten und Glücksspiel?

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Hierfür stehen Ihnen viele der genannten Zahlungsmethoden zur Verfügung, jedoch wird in der Regel über genau die Methode ausgezahlt, über die Sie eingezahlt haben. Auch hier werden keinerlei Gebühren erhoben, ganz egal, welche Zahlungsoption Sie nutzen. Während Sie über E-Wallets und PayPal unmittelbar Ihr Geld erhalten, müssen Sie bei der Banküberweisung mit drei bis fünf Werktagen Wartezeit rechnen. Der deutsche Wettanbieter XTiP hat sich während unserer Recherchen als sehr gute Online Plattform für Sportwetten, insbesondere für Spieler aus Deutschland, herausgestellt. Der Buchmacher hat viele Qualitäten, die für Sportfans wichtig sind und verfügt über ein immens breites Angebot an Wetten.

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Auf dieser Grundlage forderte der Kläger die Rückzahlung seiner Verluste und berief sich auf die Nichtigkeit der Verträge, die zwischen ihm und der Beklagten gemäß § 134 BGB in Verbindung mit § 4 Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags geschlossen wurden.

  • Eine gültige Lizenz der Malta Gaming Authority (MGA) ist ein wichtiges Qualittsmerkmal.
  • Die Lizenzierung durch die Gibraltar Regulatory Authority genießt hohes Ansehen.
  • Die UK Gambling Commission (UKGC) gilt als eine der strengsten Aufsichtsbehrden.
  • Curacao-Lizenzen sind verbreitet, gelten aber oft als weniger streng reguliert.

„Die Klage des Klägers wurde insgesamt überwiegend anerkannt. Das Gericht verurteilte die Beklagte zur Rückzahlung von Verlusten in Höhe von 27.764,90 Euro sowie zur Übernahme der vorgerichtlichen Anwaltskosten. Dieses Urteil stärkt die Rechte der Verbraucher, die sich gegen finanzielle Einbußen aus illegalem Online-Glücksspiel wehren, und betont die Notwendigkeit, dass Anbieter von Online-Glücksspielen die nationalen Lizenzanforderungen einhalten, um rechtliche Probleme zu vermeiden“, so Dr. Gerrit W. Hartung, Rechtsanwalt aus Mönchengladbach und Mitglied der Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ( Die Kanzlei hat sich auf Anleger- und Verbraucherschutz spezialisiert und berät nicht nur Betroffene des Abgasskandals, sondern setzt sich auch für die Ansprüche geschädigter Verbraucher gegen Online-Casinos ein. Dr. Hartung hat dieses erfolgreiche Urteil vor dem Landgericht Koblenz erstritten. Das Gericht entschied, dass die Klage sowohl zulässig als auch begründet sei.

Wettanbieter Vergleich & Sportwetten Bonus: Worauf Sie achten sollten

Die besten Wettanbieter wie auch beste Online Casinos erfüllen ihre Lizenzpflichten und liefern Spielern ein sicheres Spielumfeld. In Deutschland ist seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 die bisherige rechtliche Grauzone Geschichte: Sportwetten sind ausdrücklich legal, sofern der Anbieter eine offizielle deutsche Lizenz besitzt. Zuvor gab es häufig Unsicherheiten bei rechtlichen Fragen rund ums Online-Wetten. In Österreich fallen Sportwetten unter die Kompetenz der Bundesländer und gelten rechtlich als Geschicklichkeitsspiel, wodurch sie im Gegensatz zu Glücksspielen grundsätzlich legal und lizenziert erlaubt sind. In der Schweiz sind Sportwetten nur mit einer Lizenz der eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) oder der interkantonalen Lotterie- und Wettkommission (Comlot) erlaubt, wodurch ausschließlich inländische Anbieter legal Sportwetten anbieten dürfen. Es stellte fest, dass sowohl die internationale als auch die örtliche Zuständigkeit des Landgerichts Koblenz gegeben ist, da die Beklagte ihre Dienstleistungen gezielt auf den deutschen Markt ausrichtet und der Kläger seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Diese Zuständigkeit ergibt sich aus der Brüssel-Ia-Verordnung (EuGVVO), die festlegt, dass Verbraucher die Möglichkeit haben, am Ort ihres Wohnsitzes zu klagen, wenn der Unternehmer seine Aktivitäten auf den Wohnsitzstaat des Verbrauchers fokussiert. Im Urteil wurde festgestellt, dass auf den Fall deutsches Recht gemäß Art. b) der Rom-I-Verordnung anzuwenden ist. Dies beruht darauf, dass der Kläger als Verbraucher auftrat und die Beklagte ihre Aktivitäten gezielt auf den deutschen Markt ausrichtete, was durch das deutschsprachige Angebot und die Verfügbarkeit der Plattform in Deutschland belegt ist. In Bezug auf die Passivlegitimation der Beklagten entschied das Gericht, dass diese durch die Übernahme des Spielervertrags von den vorherigen Anbietern Hillside (Sports) LP und Hillside (Gaming) LP mit Wirkung zum 27. November 2018 cas neue casino bonus ohne einzahlung september 2026 die rechtliche Verantwortung übernommen hat. Diese Übertragung des Spielervertrags ist als Vertragsübernahme zu interpretieren, wodurch die Beklagte in die vollständige Rechtsstellung der vorherigen Anbieter eintrat. „Das Gericht schloss sich der Argumentation des Klägers an, dass die zwischen ihm und der Beklagten geschlossenen Verträge aufgrund eines Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot gemäß § 134 BGB nichtig seien.

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Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ( Die Kanzlei hat sich auf Anleger- und Verbraucherschutz spezialisiert und berät nicht nur Betroffene des Abgasskandals, sondern setzt sich auch für die Ansprüche geschädigter Verbraucher gegen Online-Casinos ein. Dr. Hartung hat dieses erfolgreiche Urteil vor dem Landgericht Koblenz erstritten. Das Gericht entschied, dass die Klage sowohl zulässig als auch begründet sei. Es stellte fest, dass sowohl die internationale als auch die örtliche Zuständigkeit des Landgerichts Koblenz gegeben ist, da die Beklagte ihre Dienstleistungen gezielt auf den deutschen Markt ausrichtet und der Kläger seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

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Diese Zuständigkeit ergibt sich aus der Brüssel-Ia-Verordnung (EuGVVO), die festlegt, dass Verbraucher die Möglichkeit haben, am Ort ihres Wohnsitzes zu klagen, wenn der Unternehmer seine Aktivitäten auf den Wohnsitzstaat des Verbrauchers fokussiert. Im Urteil wurde festgestellt, dass auf den Fall deutsches Recht gemäß Art. b) der Rom-I-Verordnung anzuwenden ist. Dies beruht darauf, dass der Kläger als Verbraucher auftrat und die Beklagte ihre Aktivitäten gezielt auf den deutschen Markt ausrichtete, was durch das deutschsprachige Angebot und die Verfügbarkeit der Plattform in Deutschland belegt ist. In Bezug auf die Passivlegitimation der Beklagten entschied das Gericht, dass diese durch die Übernahme des Spielervertrags von den vorherigen Anbietern Hillside (Sports) LP und Hillside (Gaming) LP mit Wirkung zum 27.

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Es wurde nicht nachgewiesen, dass der Kläger absichtlich gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen hat oder sich leichtfertig der Einsicht in die Rechtswidrigkeit seines Handelns verschlossen hat. Da der Kläger als durchschnittlicher Verbraucher aufgrund der maltesischen Lizenz und des rechtlichen Auftretens der Beklagten davon ausgehen konnte, dass die Spiele legal sind, kann ihm kein Verschulden vorgeworfen werden. Die Ansprüche des Klägers waren zudem nicht verjährt. Das Gericht stellte fest, dass es der Beklagten nicht gelungen ist, nachzuweisen, dass der Kläger bereits zuvor Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis bezüglich der Rückforderungsansprüche hatte, die eine Verjährung rechtfertigen könnten. Allein die Teilnahme an den Spielen genügt nicht, um den Beginn der Verjährungsfrist auszulösen, solange der Kläger keinen Grund hatte, an der Rechtmäßigkeit des Angebots zu zweifeln. Schließlich wies das Gericht den Antrag der Beklagten auf Aussetzung des Verfahrens zurück.

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Online-Sportwetten boomen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, nicht zuletzt seit Anbieter von Sportwetten Fußballstadien mit ihrer Werbung schmücken. Trotz des Wachstums stehen Online-Sportwetten-Anbieter jedoch immer wieder in der Kritik. Wir erklären Ihnen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten, worauf Sie beim Wetten achten sollten, wie Sie bequem mobil wetten können und welche neuen Wettanbieter besonders überzeugen. Grundsätzlich dürfen Sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz legal Sportwetten platzieren. Die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Land, denn vor allem für die Wettanbieter gelten strenge Auflagen, damit sie ihr Angebot rechtssicher im gesamten DACH-Raum betreiben dürfen. Es sah keinen Anlass, das Verfahren bis zur Entscheidung eines laufenden Vorabentscheidungsverfahrens beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) auszusetzen, da keine vergleichbare europarechtliche Fragestellung betroffen ist. Online-Sportwetten boomen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, nicht zuletzt seit Anbieter von Sportwetten Fußballstadien mit ihrer Werbung schmücken. Trotz des Wachstums stehen Online-Sportwetten-Anbieter jedoch immer wieder in der Kritik. Wir erklären Ihnen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten, worauf Sie beim Wetten achten sollten, wie Sie bequem mobil wetten können und welche neuen Wettanbieter besonders überzeugen. Grundsätzlich dürfen Sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz legal Sportwetten platzieren.

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Sind Online Sportwetten legal?

Dabei finden Sie ganze 23 Sportarten, zahlreiche Ligen und viele Unterkategorien. Verschiedene Wetttypen lassen das flexible Platzieren von Wetten zu und Sie können sogar bei bereits laufenden Spielen Live Wetten abgeben. Ein in die Website integrierter Live Stream macht dies sogar noch einfacher. Auch das mobile Spielen ist sehr unkompliziert und zusätzlich zur mobilen Website gibt es auch eine hervorragende XTiP Sportwetten App. Willkommensboni erwarten Sie sowohl in der Webversion wie auch in der App.

Warum ist NEO.bet der beste Wettanbieter in Deutschland?

XTiP ist Teil der Gauselmann Gruppe, ein seit vielen Jahren in der Branche etabliertes Unternehmen. Seine Lizenzierung erhält der Wettanbieter durch die Malta Gaming Authority und darüber hinaus liegt das aussagekräftige Siegel der ESSA vor. Wir waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Angebot von XTiP und empfehlen unseren Lesern und Sporwetten-Fans diesen Anbieter daher wärmstens. Das Landgericht Koblenz hat kürzlich in einem Fall zu Online-Glücksspielen entschieden, dass der Betreiber Hillside (Sports) ENC, besser bekannt als „bet365“, einem deutschen Spieler die Verluste aus nicht lizenzierten Online-Sportwetten und Casino-Spielen zurückerstatten muss. Im Rechtsstreit zwischen einem geschädigten Spieler und der Beklagten Hillside (Sports) ENC, einem Anbieter von Online-Sportwetten mit Sitz in Malta, hat die 9. Die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Land, denn vor allem für die Wettanbieter gelten strenge Auflagen, damit sie ihr Angebot rechtssicher im gesamten DACH-Raum betreiben dürfen.

Seitenwette Beschreibung Auszahlungsquote Hausvorteil (ca.)
Perfect Pair Erste zwei Karten des Spielers sind ein Paar (farbgleich/selbe Farbe) Bis zu 25:1 Über 5%
21+3 Kombination aus Spieler-Karten und Dealer-Upcard ergibt Straight, Flush, etc. Bis zu 100:1 (für Straight Flush) Über 3%
Insurance Wette, dass der Dealer ein Blackjack hat, wenn sein Upcard ein Ass ist 2:1 Ca. 7.7% (abhängig vom Deck)

Die besten Wettanbieter wie auch beste Online Casinos erfüllen ihre Lizenzpflichten und liefern Spielern ein sicheres Spielumfeld. In Deutschland ist seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 die bisherige rechtliche Grauzone Geschichte: Sportwetten sind ausdrücklich legal, sofern der Anbieter eine offizielle deutsche Lizenz besitzt.

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Zivilkammer des Landgerichts Koblenz (Aktenzeichen: 9 O 338/23) zugunsten des Klägers entschieden. Der Kläger verlangte die Rückerstattung von Verlusten, die ihm bei der Teilnahme an Online-Sportwetten und Online-Casinospielen entstanden sind, sowie die Erstattung vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten. Er hatte sich im Jahr 2018 bei der Plattform bet365 registriert, die von der Beklagten betrieben wird, und zwischen dem 9. August 2018 und dem 1. Februar 2019 am Online-Glücksspiel teilgenommen.

Was ist der Unterschied zwischen "Online Casino" und "Online Spielothek"?

Insgesamt setzte er 102.315,00 Euro ein und erhielt Auszahlungen in Höhe von 74.550,10 Euro, was zu einem Verlust von 27.764,90 Euro führte. Der Kläger argumentierte, dass diese Glücksspiele in Deutschland illegal seien, da die Beklagte keine deutsche Lizenz gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag 2012 besitze. Er wies außerdem darauf hin, dass ihm nicht bekannt war, dass die Teilnahme an den von der Beklagten angebotenen Spielen in Deutschland verboten ist. Auf dieser Grundlage forderte der Kläger die Rückzahlung seiner Verluste und berief sich auf die Nichtigkeit der Verträge, die zwischen ihm und der Beklagten gemäß § 134 BGB in Verbindung mit § 4 Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags geschlossen wurden.

Anbieter ohne deutsche Lizenz

„Die Klage des Klägers wurde insgesamt überwiegend anerkannt. Das Gericht verurteilte die Beklagte zur Rückzahlung von Verlusten in Höhe von 27.764,90 Euro sowie zur Übernahme der vorgerichtlichen Anwaltskosten. Dieses Urteil stärkt die Rechte der Verbraucher, die sich gegen finanzielle Einbußen aus illegalem Online-Glücksspiel wehren, und betont die Notwendigkeit, dass Anbieter von Online-Glücksspielen die nationalen Lizenzanforderungen einhalten, um rechtliche Probleme zu vermeiden“, so Dr. Gerrit W. Hartung, Rechtsanwalt aus Mönchengladbach und Mitglied der Dr. Zuvor gab es häufig Unsicherheiten bei rechtlichen Fragen rund ums Online-Wetten. In Österreich fallen Sportwetten unter die Kompetenz der Bundesländer und gelten rechtlich als Geschicklichkeitsspiel, wodurch sie im Gegensatz zu Glücksspielen grundsätzlich legal und lizenziert erlaubt sind.

Bonusart Beispielangebot Umsatzbedingung (WR) Spielbeitrags-% (Slots)
Einzahlungsbonus 100% bis 100 € + 50 Freispiele 30x (Bonus + Einzahlung) 100%
Freispiele ohne Einzahlung 10 Freispiele für Book of Dead 1x (Gewinn aus FS) 100%
Reload Bonus 50% bis 50 € 25x (Bonus) 100%
Cashback 10% wöchentlicher Cashback Keine oder 1x Nicht anwendbar

In der Schweiz sind Sportwetten nur mit einer Lizenz der eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) oder der interkantonalen Lotterie- und Wettkommission (Comlot) erlaubt, wodurch ausschließlich inländische Anbieter legal Sportwetten anbieten dürfen.

So einfach geht’s

Da die Beklagte über die erforderliche Lizenz in Deutschland nicht verfügte, waren die geschlossenen Verträge von Anfang an rechtswidrig und somit nichtig“, erklärt der Glücksspielrechtsexperte Dr. Gerrit W. Hartung. Weder die Behauptung der Beklagten, das Angebot sei „geduldet“ worden, noch die Argumentation, dass die Rückforderung im Widerspruch zu den Grundsätzen von Treu und Glauben (§ 242 BGB) stehe, konnten das Gericht überzeugen. Auch das Argument, das Glücksspielangebot der Beklagten sei im Rahmen eines unionsrechtswidrig abgebrochenen deutschen Konzessionsverfahrens als zulässig anzusehen, wurde zurückgewiesen.

Casinospiele in Spielbanken

Diese Auffassung ist fehlerhaft, da die Konzession von einer anderen Tochtergesellschaft der Unternehmensgruppe beantragt wurde, nicht von der Beklagten selbst. Das Gericht hob hervor, dass die Beklagte bewusst ohne Hinweis auf das Fehlen einer deutschen Lizenz Einnahmen generiert habe, wodurch sie gegen bestehende Vorschriften verstoßen habe. Das Gericht stellte zudem fest, dass die Einwände der Beklagten gegen den Rückzahlungsanspruch des Klägers, wie beispielsweise § 817 Satz 2 BGB (Kondiktionssperre bei Gesetzesverstößen) oder § 814 BGB (Leistung in Kenntnis der Nichtschuld), nicht zutreffend sind. Es wurde nicht nachgewiesen, dass der Kläger absichtlich gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen hat oder sich leichtfertig der Einsicht in die Rechtswidrigkeit seines Handelns verschlossen hat. Da der Kläger als durchschnittlicher Verbraucher aufgrund der maltesischen Lizenz und des rechtlichen Auftretens der Beklagten davon ausgehen konnte, dass die Spiele legal sind, kann ihm kein Verschulden vorgeworfen werden.

Lizenz & Seriosität

Die Ansprüche des Klägers waren zudem nicht verjährt. Das Gericht stellte fest, dass es der Beklagten nicht gelungen ist, nachzuweisen, dass der Kläger bereits zuvor Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis bezüglich der Rückforderungsansprüche hatte, die eine Verjährung rechtfertigen könnten. Allein die Teilnahme an den Spielen genügt nicht, um den Beginn der Verjährungsfrist auszulösen, solange der Kläger keinen Grund hatte, an der Rechtmäßigkeit des Angebots zu zweifeln. Schließlich wies das Gericht den Antrag der Beklagten auf Aussetzung des Verfahrens zurück. Es sah keinen Anlass, das Verfahren bis zur Entscheidung eines laufenden Vorabentscheidungsverfahrens beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) auszusetzen, da keine vergleichbare europarechtliche Fragestellung betroffen ist. Gerade deutsche Spieler können jedoch weiterhin auf internationale Anbieter ohne deutsche Lizenz ausweichen.